Klas­sen­fahrt 2017

Auf den Spu­ren des grau­sa­men Rich­ters Amandus

Am 4. April 2017 war es end­lich soweit. Bei­de vier­ten Klas­sen hat­ten sich schon lan­ge auf die gemein­sa­me Klas­sen­fahrt nach Hin­s­beck gefreut. Pünkt­lich um 9 Uhr stand der Bus vor der Schu­le und alle luden ihre Kof­fer ein. Die Auf­re­gung war groß!

In Hin­s­beck ange­kom­men, wur­den sofort die Zim­mer bezo­gen und anschlie­ßend die Gegend erkun­det. Eine klei­ne Wan­de­rung zum nahe­ge­le­ge­nen Aus­sichts­turm bei herr­li­chem Son­nen­schein bil­de­te den Auf­takt des Pro­gramms. Anschlie­ßend genos­sen alle das freie Spie­len auf dem gro­ßen Spiel­platz direkt gegen­über der Jugend­her­ber­ge. Nach dem Abend­essen tra­fen sich dann alle für die geführ­te Nacht­wan­de­rung um 20:30 Uhr vor dem Haus. So lang­sam däm­mer­te es auch schon und der Weg durch den Wald berei­te­te doch dem einen oder ande­ren ein mul­mi­ges Gefühl. Beson­ders die Geschich­ten über den grau­sa­men Rich­ter Aman­dus waren rich­tig gru­se­lig und lie­ßen es eini­gen kalt über den Rücken lau­fen. Der Mond aber leuch­te­te so hell, dass alle trotz Dun­kel­heit auch ohne Taschen­lam­pen sehr gut sehen konnten.

.
Am nächs­ten Mor­gen fuh­ren dann die Klas­sen nach­ein­an­der ins nie­der­rhei­ni­sche Frei­licht­mu­se­um. Dort erleb­ten die Kin­der die bäu­er­lich-hand­werk­li­che Kul­tur und Geschich­te des Nie­der­rheins. Im Rah­men einer inter­ak­ti­ven Füh­rung gin­gen sie auf eine Zeit­rei­se und lern­ten das Leben der Land­be­völ­ke­rung vor etwa 100 Jah­ren ken­nen. Die Kin­der schlüpf­ten in Klom­pen, füt­ter­ten Hüh­ner und stell­ten But­ter her. Für alle ein tol­les Erleb­nis. Die But­ter durf­te dann beim Abend­essen ver­zehrt wer­den. Anschlie­ßend ging es dann mit Herrn Schnur­busch wie­der in den Wald, wo er den Mäd­chen und Jun­gen span­nen­de Din­ge über die Bäu­me und Pflan­zen des Wal­des erklär­te. Ein ganz beson­de­res Erleb­nis war sicher für alle Kin­der die Flug­vor­füh­rung von Falk­ner Schnur­busch. Er stell­te ihnen sei­ne Greif­vö­gel vor und erzähl­te etwas über deren Lebens­be­din­gun­gen. Wer woll­te, durf­te dann den Bus­sard sogar auf sei­nem Arm lan­den las­sen. Das war eine ganz beson­de­re Erfah­rung, die sicher jedem Kind lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wird.

Den Höhe­punkt der Fahrt bil­de­te für alle Kin­der die Dis­co am letz­ten Abend. Die meis­ten Kin­der hat­ten etwas Schi­ckes ein­ge­packt, um sich für den Abend zurecht­zu­ma­chen. Gestar­tet wur­de mit der Sie­ger­eh­rung für die Jugend­her­bergs­ral­lye und ein paar gemein­sa­men Spie­len. Danach wur­de getanzt. Vie­le Kin­der hat­ten CDs mit­ge­bracht, so dass ein Hit nach dem ande­ren gespielt wur­de. Die Stim­mung war groß­ar­tig und Kin­der wie Leh­re­rin­nen haben den Abend sehr genossen.

Am nächs­ten Mor­gen ging es dann wie­der zurück nach Düs­sel­dorf, wo jedes Kind von sei­nen Eltern an der Schu­le in Emp­fang genom­men wur­de. So kurz vor dem Ende der Grund­schul­zeit war es für alle Vierk­tläss­ler noch ein­mal ein tol­les Erlebnis.